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10.05.2025

Datenleck prüfen: So findest du heraus, ob deine Daten betroffen sind

So findest du heraus, ob deine Daten betroffen sind

Fast wöchentlich lesen wir in den Schlagzeilen von neuen Cyberangriffen auf große Unternehmen, Online-Shops oder soziale Netzwerke. Millionen von E-Mail-Adressen, Passwörtern und persönlichen Informationen landen dabei im Darknet. Vielleicht hast du dich dabei schon oft gefragt: „Bin ich auch dabei?“

Die Unsicherheit ist groß. Niemand möchte, dass Fremde Zugriff auf das eigene Bankkonto haben oder im eigenen Namen E-Mails versenden. Doch Panik ist hier der falsche Ratgeber. Viel wichtiger ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren und aktiv zu werden.

In diesem Artikel zeigen wir dir genau, wie du ein Datenleck prüfen kannst, welche Tools dir zuverlässig verraten, ob deine Informationen kompromittiert wurden, und wie du dich präventiv vor zukünftigen Datenpannen checken und schützen kannst. Es ist Zeit, die Kontrolle über deine digitale Identität zurückzugewinnen.

Was passiert eigentlich bei einem Datenleck?

Bevor wir uns an die Lösung machen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Problem. Bei einem Datenleck (oder „Data Breach“) gelangen sensible Informationen, die eigentlich geschützt sein sollten, an die Öffentlichkeit oder in die Hände von Cyberkriminellen.

Das passiert oft durch Sicherheitslücken in der Software von Unternehmen oder durch gezielte Hackerangriffe. Die Beute sind meistens:

  • E-Mail-Adressen und Benutzernamen
  • Passwörter (oft verschlüsselt, aber manchmal auch im Klartext)
  • Geburtsdaten und Adressen
  • In schlimmen Fällen: Kreditkartendaten oder Ausweiskopien

Sobald diese Daten im Umlauf sind, können Kriminelle sie nutzen, um sich in deine Accounts einzuloggen („Credential Stuffing“), dir täuschend echte Phishing-Mails zu senden oder sogar deine Identität zu stehlen.

Gehackte Daten finden: Die besten Tools für den Check

Du musst kein IT-Experte sein, um herauszufinden, ob deine Daten Teil eines Lecks sind. Es gibt seriöse Datenbanken, die bekannte Lecks sammeln und dir ermöglichen, deine Betroffenheit abzufragen.

1. Der Klassiker: Have I Been Pwned?

Die wohl bekannteste Seite, um gehackte Daten finden zu können, ist „Have I Been Pwned“ (HIBP). Der Sicherheitsforscher Troy Hunt sammelt dort Daten aus bestätigten Lecks.

So funktioniert es:
Du gibst einfach deine E-Mail-Adresse ein. Die Seite gleicht diese mit ihrer Datenbank ab. Erscheint der Bildschirm grün, ist (bisher) alles sicher. Wird er rot, siehst du genau, bei welchen Diensten und wann deine Daten abgegriffen wurden.

2. HPI Identity Leak Checker

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bietet einen ähnlichen Service an, der besonders in Deutschland sehr vertrauenswürdig ist. Der Vorteil hier: Das Tool prüft nicht nur E-Mail-Adressen, sondern gleicht auch ab, ob in Verbindung damit andere persönliche Daten wie Telefonnummern oder Adressen veröffentlicht wurden.

3. Browser-Warnungen und Passwort-Manager

Moderne Browser wie Google Chrome oder Firefox sowie Passwort-Manager (z. B. 1Password oder Bitwarden) haben mittlerweile integrierte Warnsysteme. Wenn du dich auf einer Website einloggst, deren Datenbank bekanntlich gehackt wurde, warnt dich der Browser oft direkt: „Dieses Passwort wurde in einem Datenleck gefunden.“ Das ist ein sehr einfacher Weg, um nebenbei eine Datenpanne checken zu lassen.

Meine Daten sind betroffen – was muss ich jetzt tun?

Das Ergebnis deiner Prüfung war positiv? Erstmal tief durchatmen. Dass deine E-Mail-Adresse in einem Leck auftaucht, bedeutet nicht zwangsläufig, dass dein Konto aktuell missbraucht wird. Aber du musst jetzt handeln.

Befolge diese Schritte, um dein Konto wieder abzusichern:

  1. Passwort sofort ändern: Logge dich bei dem betroffenen Dienst ein und ändere das Passwort.
  2. Das Passwort-Recycling beenden: Hast du das gleiche Passwort auch bei Amazon, PayPal oder deinem E-Mail-Provider genutzt? Ändere es dort ebenfalls sofort! Das ist das größte Risiko: Hacker probieren E-Mail/Passwort-Kombinationen aus einem Leck automatisiert bei tausenden anderen Diensten aus.
  3. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren: Wo immer es möglich ist, schalte die 2FA ein. Selbst wenn Kriminelle dein Passwort kennen, kommen sie ohne den zweiten Code (z. B. per SMS oder App) nicht in dein Konto.

Prävention ist der beste Schutz: Datensparsamkeit

Es ist gut zu wissen, wie man reagiert. Noch besser ist es, gar nicht erst Zielscheibe zu werden. Je mehr Unternehmen deine Daten gespeichert haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eines dieser Unternehmen gehackt wird.

Jedes Mal, wenn du dich für einen Newsletter anmeldest, ein Benutzerkonto für einen einmaligen Kauf erstellst oder an einem Gewinnspiel teilnimmst, hinterlässt du Datenspuren. Viele dieser Konten vergisst du mit der Zeit – die Daten bleiben aber auf den Servern der Unternehmen liegen. Das sind tickende Zeitbomben für deine Privatsphäre.

Das Prinzip der „Datensparsamkeit“ ist hier dein bester Freund: Daten, die ein Unternehmen nicht (mehr) hat, können dort auch nicht gestohlen werden.

Wie wiple® dir hilft, den Überblick zu behalten

Hier kommt wiple® ins Spiel. Um wirklich sicher zu sein, musst du wissen, wer deine Daten überhaupt besitzt. Aber wer erinnert sich schon an jeden Online-Shop der letzten zehn Jahre?

wiple® unterstützt dich dabei, Licht ins Dunkel zu bringen. Anstatt manuell Briefe zu schreiben oder E-Mails an Datenschutzbeauftragte zu formulieren, übernimmt wiple® die Arbeit für dich:

  • Auskunft einholen (Art. 15 DSGVO): Du kannst über wiple® automatisiert Anfragen an Unternehmen senden, um zu erfahren, welche Daten dort über dich gespeichert sind. So findest du „Karteileichen“, von denen du gar nichts mehr wusstest.
  • Daten löschen lassen (Art. 17 DSGVO): Hast du Unternehmen identifiziert, die du nicht mehr nutzt? Mit einem Klick forderst du über wiple® die Löschung deiner Daten an.

Das reduziert deine Angriffsfläche enorm. Ein Unternehmen, das deine Daten gelöscht hat, kann sie bei der nächsten Sicherheitslücke nicht verlieren.

Dein Plan für mehr Datensicherheit

Sicherheit im Netz ist kein einmaliges Projekt, sondern ein dauerhafter Prozess. Hacker entwickeln immer neue Methoden, und auch große Konzerne sind nicht unverwundbar. Indem du regelmäßig prüfst, ob du betroffen bist (Stichwort: Datenleck prüfen), und gleichzeitig deinen digitalen Fußabdruck so klein wie möglich hältst, machst du es Kriminellen schwer.

Nimm dir heute noch ein paar Minuten Zeit. Prüfe deine wichtigsten E-Mail-Adressen und überlege, welche alten Benutzerkonten du eigentlich gar nicht mehr brauchst. Deine digitale Identität wird es dir danken.

Warum wiple® der perfekte Partner für deinen Datenschutz ist

wiple® unterstützt dich dabei, deinen digitalen Fußabdruck zu kontrollieren und regelmäßig zu reduzieren. Mit nur einem Klick kannst du Daten­auskünfte nach Art. 15 DSGVO anfordern und Daten nach Art. 17 DSGVO löschen lassen – effizient, sicher und ohne Papierkram.
Nutze den kostenlosen Datencheck, um herauszufinden, welche Unternehmen deine Daten gespeichert haben. Wenn du dauerhaft geschützt bleiben möchtest, kannst du mit der wiple® Löschflatrate deine digitalen Spuren regelmäßig und automatisiert entfernen lassen.

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